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<pre>In der Summe müssten die Münchner in diesem wahrscheinlichen Fall nicht nur das obligatorische Ausscheiden gegen einen spanischen Top-Klub schlucken; mit nur einem Sieg aus den letzten fünf Pflichtspielen wäre auch der Kurzzeittrend alles andere als erhebend.  <p> Dies hatte sich insbesondere nach der Entlassung von Meier angedeutet, als Berndroth tatsächlich nochmals das spezielle Wir-Gefühl der Aufstiegssaison initiierte — selbst das Ausreizen sämtlicher Möglichkeiten warf den Bock jedoch nicht um.  <p>  Mittlerweile hat es sich aber herum gesprochen wie das „Bosz-System“ zu knacken ist — und zwar mit ordinärer Manndeckung über den ganzen Platz und langen Pässen hinter die (zu) hoch stehende Abwehr. Zuerst erkannten dies Tottenham und Real, mittlerweile auch Hannover und Stuttgart. <p> Mit der zuvor auswärts so stark auftrumpfenden Hertha machten die 96er am letzten Wochenende kurzen Prozess; dank eines beizeiten herausgeschossenen 3:0-Vorsprungs bekam die zweite Halbzeit lediglich noch ein triumphales Auslaufen zu sehen. <p>  Zuhause gegen Mainz verloren die Düsseldorfer 0:1 und am vergangenen Wochenende setzte es eine 1:3-Abfuhr beim SV Werder Bremen. Einmal mehr wurden die Fortunen für Patzer in der Abwehr bestraft.  </pre>


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<pre>Video: Viktor Skripnik lässt sich durch die bittere 0:1-Heimniederlage gegen Ingolstadt nicht aus der Ruhe bringen und gibt sich für das Spiel in Darmstadt optimistisch. Europa ist für den Werder-Trainer so gar kein Thema. (Quelle: YouTube/Werder Bremen)  <p> Doch statt die Bayern mit einer gefestigten Mannschaft, die punktuell sogar noch verstärkt wird, in der neuen Spielzeit womöglich noch weiter unter Druck zu setzen, passierte in Dortmund genau das Gegenteil: Ein Umbruch.  <p>  Immerhin hat sich der Sport-Club bei den Dortmundern schon in den vergangenen Jahren als äußerst zuverlässiger Punktelieferant beliebt gemacht; in den letzten zehn Vergleichen nahm der BVB die maximal möglichen 30 Zähler mit. <p> „Um uns nachhaltig in den Bereichen der internationalen Plätze festsetzen zu können, müssen wir weiter punkten“, ist aus dem Bayer-Umfeld vor dem Duell mit den formstarken Bremern zu hören. <p>  Darmstadt hat wie erwartet seine bekannten Tugenden ausgespielt und die Verunsicherung der Eintracht zum großen Derby-Coup genutzt:  </pre> 


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<pre> Unser Tipp: Hoffenheim und Leverkusen liefern sich ein Unentschieden, dem es nicht an Toren mangeln wird!  <p> Nun geht es gegen Darmstadt bei den Bayern viel mehr darum, die Heimserie der aktuellen Saison weiterhin aufrecht zu erhalten: in den bisherigen 10 Heimspielen hat die Truppe von Guardiola nur 3 Gegentreffer zugelassen und dementsprechend seinen Gästen noch keinen einzigen Punkt mit auf Reisen gegeben.  <p>  Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt schon jetzt satte vier Zähler. Davon beunruhigen lassen will sich Schaaf, der in Hannover wie einst in Bremen eine Mittelfeldraute praktizieren lässt, allerdings nicht: „Das ist verständlicherweise ein Thema für die Ã–ffentlichkeit, nicht für mich.“ <p>  Deshalb hat sich Manager Michael Preetz bei seiner sommerlichen Suche nach Neuzugängen vor allem darauf konzentriert, kreative Spieler zu verpflichten. Mit Erfolg, heuerten mit Bayern-Reservist Mitchell Weiser und Freiburg Spielmacher doch zwei Akteure an, die dem Anforderungsprofil exakt entsprechen. Zudem kehrte Angreifer Sami Allagui, der für ein Jahr an den FSV Mainz 05 ausgeliehen war, zurück an die Spree. <p>  In den vergangenen Jahren hatten sich die Bayern daran gewöhnt, erst in den europäischen K.-o.-Runden des Frühjahrs so richtig gefordert zu werden: Weil den Serienmeister der Kampf um die Schale in den jüngsten drei Spielzeiten nie vor nennenswerte Herausforderungen stellte, wurden die zumeist makellosen Hinrunden nahezu im Vorübergehen absolviert.  </pre>


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<pre> Denn: Dortmund hat immer noch die zweitbeste Offensive der Liga und zuletzt am 5. Spieltag kein Gegentor bekommen, Bremens Torverhältnis aus den letzten vier Liga-Spielen: 6:4.  <p> Bei den zu jenem Zeitpunkt noch sieglosen Schanzern lieferte der haushohe Favorit eine indiskutable erste Halbzeit ab — folglich lagen die Oberbayern im Verlauf der Partie gleich mehrfach mit einem Vorsprung von zwei Toren in Front.   <p> Dass die Wettanbieter hier vor allem an den Überraschungs-Aufsteiger aus Darmstadt denken, können wir ausgesprochen gut nachvollziehen: Selbst die stabil gestaltete Hinrunde kann die Lilien am Ende wohl nicht vor der sofortigen Rückkehr in das Unterhaus der Bundesliga retten. <p>  Schon beim vorjährigen torlosen Remis am Spieltag in der nunmehr wieder unter dem Namen Volksparkstadion firmierenden heimischen Arena hatte sich immerhin gezeigt, dass der HSV lediglich dann dem Titelverteidiger gefährlich werden kann, wenn den Spielern des FC Bayern noch der letzte Sand vom Sommerurlaub aus den Klamotten rieselt. für kleinere Überraschungen sind Teams vom Kaliber der Rothosen allenfalls gut, solange der Münchner Motor noch nicht auf Hochtouren schnurrt.  <p> Die Zahlen sind allerdings schon etwas älteren Datums: die beiden jüngsten Duelle waren im DFB-Pokal der Jahre 1983 und 1984: Bremen setzte sich jeweils mit 5:0 durch. Die beiden letzten Ligapartien in der Spielzeit 81/82 endeten unentschieden.  </pre>


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<pre> Schwimmt sich die Eintracht (im Bild Hugo Ekitike) im Kampf um die CL-Startplätze im Topspiel der 27. Runde frei? (Â© Associated Press / Alamy Stock Photo)  <p> Grund: Die Partie findet erst am Montagabend (20:15 Uhr) statt. Schuld daran ist der traditionell krawallträchtige Maifeiertag, der heuer ausgerechnet auf einen Sonntag fällt und für einen polizeilichen Personalengpass sorgt.  <p>  Diese Abgänge sollen im Tor der Däne Jonas Lössl (aus Frankreich von Guingamp) und im Mittelfeld die beiden Talente Jean-Philippe Gbamin (FRA/kam aus Lens) und der Spanier Jose Rodriguez, der von Galatasaray Istanbul kam, kompensieren. <p>  Nach der unerwarteten 0:2-Klatsche im Rhein-Derby gegen den Tabellenletzten aus Köln war die Stimmung in Leverkusen im Keller. Es war der erste Heimerfolg des Effzeh gegen Leverkusen seit sieben Jahren — der geplante Pflichtsieg der Werkself wurde nicht eingefahren.  <p> Darum wäre es am Sonntag wichtig, in Leverkusen keine Niederlage zu kassieren. Auf Schalke gibt man sich diesbezüglich zuversichtlich. Heidel: „Wenn man sich unsere Auswärtsspiele anschaut, glaube ich, dass wir auch das Zeug dazu haben, dort zu gewinnen.“  </pre>


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